Allgemeine Fragen

  1. Wenn Gott Liebe ist, warum ließ Er Seinen Sohn sterben?
  2. Warum muß ich einer Gemeinde angehören? Kann ich Gott nicht alleine nachfolgen?
  3. Was ist Sünde?
  4. Wie kann man Gott kennenlernen?
  5. Was geschieht mit denen, die das Evangelium nie gehört haben?
  6. Was passiert, wenn ich sterbe?
  7. Existiert die Hölle? Wie sieht sie aus?
  8. Ich hänge an einer Sucht, von der ich nicht loskomme. Kann Gott mir helfen? Wie?
  9. Wie kann ein guter Gott Böses erschaffen?
  10. Was ist die Bedeutung eures Gemeinde-Logos?
  11. Haltet ihr den Sabbat ein? Wenn ja, an welchem Wochentag?
  12. Ist ein Zusammenschluss mit eurer Gemeinde möglich?


 


1. Wenn Gott Liebe ist, warum ließ Er Seinen Sohn sterben?

Wir müssen die schrecklichen Konsequenzen der Sünde erkennen. „Denn der Tod ist der Sünde Sold“ (RÖMER 6:23). Wir müssen auch verstehen, daß wir alle Sünder sind, ganz gleich, für wie gut wir uns auch selbst halten mögen. „Wie geschrieben steht: Da ist keiner, der gerecht sei, auch NICHT EINER ... denn alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes“ (RÖMER 3:10,23). „Und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung“ (HEBRÄER 9:22). In alttestamentlichen Zeiten wurden daher Tieropfer zum Bedecken von Sünde dargebracht. Es war Gottes ewiger Plan, Seinen einzigen Sohn, Jesus Christus, zur Erlösung der Menschheit am Kreuz sterben zu lassen. „Denn wenn das Blut von Stieren und Böcken und die Asche von der Kuh durch Besprengung die Verunreinigten heiligt zur Reinheit des Fleisches, wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst ohne allen Fehl durch den ewigen Geist Gott geopfert hat, euer Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!“ (HEBRÄER 9:13-14). „Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (JOHANNES 3:16).

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2. Warum muß ich einer Gemeinde angehören? Kann ich Gott nicht alleine nachfolgen?

Einer Gemeinde anzugehören, rettet dich nicht. Du solltest jedoch das Bedürfnis haben, in eine Gemeinde zu gehen, WEIL du gerettet bist und um sofort Gemeinschaft mit gleichgesinnten Geschwistern zu haben, die die gleiche Erfahrung gemacht haben... da sollte ein „geistlicher und fleischlicher“ Hunger sein, sich mit anderen Christen zu versammeln, um alles über dein neues Leben mit Gott herauszufinden!

Die Bibel erklärt sehr deutlich, daß Gott uns in eine Gemeinde setzt, um uns zu lehren, auszubilden und zu disziplinieren. Genauso wie Jesus zwölf gewöhnliche Männer nahm und sie zu Seinen Jüngern machte, hilft die Gemeinde, ihre Mitglieder auszubilden und gründlich zu lehren. Die gesamte Gemeindeverwaltung ist von Gott gesetzt, wie wir in der folgenden Schrift sehen können:

„Und ER hat etliche zu Aposteln gesetzt, etliche zu Propheten, etliche zu Evangelisten, etliche zu Hirten und Lehrern, damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes, ZUR ERBAUUNG DES LEIBES CHRISTI, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, ZUM VOLLKOMMENEN MANN, zum Maß des ALTERS DER FÜLLE CHRISTI“ (EPHESER 4:11-13).

Gott hat uns in die von ihm gegründete Gemeinde gesetzt, damit Neubekehrte sich in Geist, Seele und Körper gemäß Seines Willens entwickeln können. Da jeder Teil des Körpers eine einzigartige Funktion erfüllt und dennoch Teil des Ganzen ist, müssen wir uns als Christen in die Gemeinde, in die Gott uns gesetzt hat, einfügen und unsere Rolle erfüllen.

„Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern VIELE ... Nun aber HAT GOTT DIE GLIEDER GESETZT, ein jegliches von ihnen AM LEIBE, wie er GEWOLLT HAT ... Nun aber sind es viele Glieder; aber der Leib ist einer ... Es kann das Auge nicht sagen zu der Hand: Ich bedarf deiner nicht ... IHR ABER SEID DER LEIB CHRISTI und Glieder, ein jeglicher nach seinem Teil. Und Gott HAT ETLICHE IN DER GEMEINDE GESETZT erstens als Apostel, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer ...“ (1. KORINTHER 12:14-28).

Warum sollten wir uns von solchen biblischen Verheißungen abwenden wollen? Gott hat in Seinem Wort erklärt, daß Er uns in eine Gemeinde mit Pastoren und Lehrern setzen wird, um uns auf die Rückkehr Seines Sohnes Jesus Christus vorzubereiten. Kein Wunder also, daß Gott uns auffordert, die folgende Warnung ernst zu nehmen:

„Und laßt uns AUFEINANDER ACHTHABEN, und uns ANREIZEN zur Liebe und zu guten Werken, und NICHT VERLASSEN unsere Versammlung, wie etliche zu tun pflegen, sondern EINANDER ERMAHNEN; und das UM SO VIEL MEHR, als ihr seht, daß sich DER TAG naht" (HEBRÄER 10:24-25).

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3. Was ist Sünde?

Die Bibel sagt: „Sünde ist die Übertretung des Gesetzes“ (1. JOHANNES 3:4, KJV).

Das Gesetz zu übertreten bedeutet, Gottes Gebote zu brechen, d.h. die Zehn Gebote sowie viele andere biblische Moralgesetze. Jedermann hat diese Gebote von Ihm empfangen, um sie zu befolgen.

Jedesmal, wenn du lügst, stiehlst, deinen Eltern nicht gehorchst, Ehebruch begehst, eifersüchtig bist oder dich nicht um Gott kümmerst, begehst du Sünde. Wir sündigen nicht nur, wenn wir etwas Schlechtes tun, sondern werden auch nach dem Guten, das wir NICHT getan haben, gerichtet werden: „Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde“ (JAKOBUS 4:17). Tatsächlich bedeutet dies, daß wir unser gesamtes Leben in Sünde leben, wenn wir es nicht für Gott leben: „Alles aber, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde“ (RÖMER 14:23). Gott läßt keine „kleinen“ Sünden durchgehen – egal, ob es Mord oder "nur eine Lüge" ist. JEGLICHE Sünde wird uns von Gott trennen und nur, wenn wir uns JETZT entscheiden Jesus Christus nachzufolgen, können wir gerettet werden: „Die Verzagten aber und Ungläubigen und die von Greueln Befleckten und Mörder und Hurer und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod“ (OFFENBARUNG 21:8).

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4. Wie kann man Gott kennenlernen?

Viele geben sich mit einer oberflächlichen Kenntnis von Gott zufrieden. Er möchte jedoch eine enge Beziehung mit jedem einzelnen von uns! „Das ist aber das ewige Leben, DASS SIE DICH, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, ERKENNEN“ (JOHANNES 17:3).

Um Gott kennenzulernen, mußt du Ihn suchen: „Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muß glauben, daß er ist und denen, DIE IHN FLEISSIG SUCHEN, ein Belohner sein wird“ (HEBRÄER 11:6, KJV). Gott zu suchen bedeutet unter anderem, SEIN WORT ZU LESEN, die Bibel, denn Gott IST das Wort (siehe JOHANNES 1:1), und wenn wir Sein Wort studieren, können wir Ihn kennenlernen.

Wir können auch BETEN, daß Gott sich uns offenbart: „Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir anzeigen große und gewaltige Dinge, die du nicht weißt“ (JEREMIA 33:3). „Ich harrte des HERRN; und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien“ (PSALM 40:2).

„Und er hat von einem Blut alle Geschlechter der Menschen gemacht, daß sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und hat im voraus festgesetzt ihre Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens; DASS SIE DEN HERRN SUCHEN SOLLTEN, ob sie ihn wohl tastend fühlen und finden möchten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeglichen unter uns“ (APOSTELGESCHICHTE 17:26-27).

Es ist von größter Wichtigkeit für uns, Gott und Seinen Willen für uns zu kennen: „Der HERR schaut vom Himmel auf der Menschen Kinder, daß er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage“ (PSALM 14:2). Denn, wenn wir Gott kennenlernen, werden wir auch lernen, in Seinen Wegen zu wandeln: „Sie sagen, sie erkennen Gott, aber mit den Werken verleugnen sie ihn; sie sind ein Greuel und gehorchen nicht und sind zu allem guten Werk untüchtig“ (TITUS 1:16). „Und daran merken wir, daß wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten“ (1. JOHANNES 2:3).

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5. Was geschieht mit denen, die das Evangelium nie gehört haben?

„Der Herr ... hat Geduld mit uns und will nicht, daß jemand verloren werde, sondern daß jedermann zur Buße finde“ (2. PETRUS 3:9). Wir können sicher sein, daß Gott ein gerechter Gott ist. „Er wird den Erdboden richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit Recht“ (PSALM 98:9).

Alle Menschen besitzen einen Sinn für Richtig und Falsch, auch wenn sie niemals vom Evangelium gehört haben. Das Werk des Gesetzes ist in „ihr Gewissen geschrieben“: „... denn nicht die Hörer des Gesetzes sind vor Gott gerecht, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden. Denn wenn die Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was des Gesetzes ist, so sind diese, wiewohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz, da sie beweisen, daß das Werk des Gesetzes geschrieben ist in ihren Herzen, indem ihr GEWISSEN es ihnen mitbezeugt, dazu auch die Gedanken, die sich untereinander verklagen oder entschuldigen“ (RÖMER 2:13-15).

Dennoch hat niemand wirklich eine Entschuldigung – jeder Mensch sollte schon genug von Gott erkennen, sobald er nur einmal die Schöpfung um sich herum betrachtet: „Denn sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen und wahrgenommen an den Werken, so daß sie keine Entschuldigung haben“ (RÖMER 1:20). Darüber hinaus haben die meisten Nationen genug Möglichkeiten gehabt, das Evangelium zu hören: Die Bibel wurde bis heute in mehr als 2.233 Sprachen übersetzt, was mehr als 95% der Weltbevölkerung entspricht!

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6. Was passiert, wenn ich sterbe?

„Und wie den Menschen gesetzt ist, EINMAL ZU STERBEN, danach aber das Gericht“ (HEBRÄER 9:27). Die Bibel spricht oft von diesem Tag des Gerichts und warnt uns davor. „Denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und es werden hervorgehen: DIE GUTES GETAN HABEN, ZUR AUFERSTEHUNG DES LEBENS, DIE ABER BÖSES GETAN HABEN, ZUR AUFERSTEHUNG DES GERICHTS“ (JOHANNES 5:28-29). Das sind Jesu Worte und Er warnt mehr als nur einmal vor dieser Stunde. „Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen, und vor ihm werden alle Völker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken ... UND SIE WERDEN IN DIE EWIGE PEIN GEHEN, ABER DIE GERECHTEN IN DAS EWIGE LEBEN“ (MATTHÄUS 25:31-33,46). Denke sehr gründlich darüber nach, wie du die etwa 70 Jahre deines Lebens verbringst – sie entscheiden, wie du die Ewigkeit verbringen wirst. Wenn du mehr über dieses Thema lesen willst, klick hier.

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7. Existiert die Hölle? Wie sieht sie aus?

Gott ist gerecht und fair. Deshalb wird Er einerseits die belohnen, „die ihn fleißig suchen“ (HEBRÄER 11:6, KJV), andererseits aber diejenigen bestrafen, die ein selbstsüchtiges Leben führen. „Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen, und vor ihm werden alle Völker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken ... Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerechten in das ewige Leben“ (MATTHÄUS 25:31-33,46).

Die Hölle ist in der Bibel beschrieben als „feuriger Pfuhl“ (OFFENBARUNG 20:14) oder als „Feuerofen“ (MATTHÄUS 13:49-50). Es ist ein EWIGES FEUER (MATTHÄUS 18:8), das NICHT AUSGELÖSCHT WERDEN KANN (MARKUS 9:48). Die Hölle ist ein Ort, an dem man das absolute Getrenntsein von Gott erleben wird: „GEHET WEG VON MIR, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer“ (MATTHÄUS 25:41). Während Gott Licht ist, ist die Hölle ein Ort „äußerster Finsternis: da wird sein Heulen und Zähneklappern“ (MATTHÄUS 25:30, KJV). Ja, die Hölle ist real – das ist der Grund, warum Jesus uns mehr als einmal warnt: „Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, aber die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber vielmehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle“ (MATTHÄUS 10:28).

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8. Ich hänge an einer Sucht, von der ich nicht loskomme. Kann Gott mir helfen? Wie?

Ja – Gott kann und wird dir helfen. Jesus heilte JEDEN, der zu ihm kam. „Und Jesus ging umher in ganz Galiläa ... und heilte JEDE Seuche und JEDE Krankheit im Volk ... Und sie brachten zu ihm ALLE Kranken, mit mancherlei Seuchen und Qualen behaftet, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte; UND ER MACHTE SIE GESUND“ (MATTHÄUS 4:23-25).

Beachte, daß die Leute zu Jesus kamen oder manchmal zu Ihm gebracht wurden. Das ist der erste Schritt, den du machen solltest – gehe zu Jesus und bitte Ihn um Heilung. Wie? Habe einfach den Glauben, daß „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“ (HEBRÄER 13:8) ist. Sein Wunsch ist, zu „heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung auszurufen ...“ (LUKAS 4:18). Das bedeutet, daß Er DICH heilen MÖCHTE, wenn du in diese Kategorie fällst. Lies die vielen Zeugnisse von Leuten in unserer Gemeinde, die Heilung empfangen haben durch Gebet, durch Händeauflegen, durch Salben mit Öl oder verschiedene andere Methoden. Indem sie ihren Glauben an Jesus angewandt haben, wurden sie befreit vom Rauchen, von Alkohol, Drogen oder jeglicher anderen Art von Abhängigkeit.

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9. Wie kann ein guter Gott Böses erschaffen?

Gott ist weder böse noch hat Er Böses erschaffen. Der Mensch selbst hat Böses auf sich gebracht, indem er selbstsüchtig seinen eigenen statt Gottes Weg wählte. Als Adam und Eva Gott ungehorsam wurden, wählten sie das, was „lieblich anzusehen“ und „begehrenswert“ war (1. MOSE 3:6, KJV). Durch ihre Wahl brachten sie das Böse in die Welt. Ebenso bringen auch wir durch unsere eigene Wahl Böses in unser Leben. „Denn alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes“ (RÖMER 3:23). Gott hätte uns als Roboter erschaffen und so programmieren können, daß wir nur Gutes tun. Dies hätte jedoch bedeutet, daß wir keinen freien Willen besäßen. Und ohne freien Willen ist Liebe unmöglich. Gott hat am Anfang eine perfekte Welt ohne Böses erschaffen. „Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut“ (1. MOSE 1:31). Genauso wird in dem Neuen Jerusalem „der Tod nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein“ (OFFENBARUNG 21:4). Triff nicht die falsche Wahl, denn WIR selbst sind es, die sich entweder für das Gute oder das Böse entscheiden: „darum daß ich rief, und ihr antwortetet nicht, daß ich redete, und ihr hörtet nicht, sondern tatet, was mir übel gefiel, und ERWÄHLTET, was mir nicht gefiel“ (JESAJA 65:12).

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10. Was ist die Bedeutung eures Gemeinde-Logos?

DER NAME: CHRISTIAN ASSEMBLIES [EUROPE] INTERNATIONALLogo - Christian Assemblies [Europe] International
 
Unser Name spiegelt einige Aspekte unserer Gemeinde wider: Wir sind Christen, gegründet auf die Bibel, Gottes Wort. Wir stehen fest in den Traditionen der Reformatoren und Erweckungsprediger, die vor uns gewandelt sind, wie Martin Luther (die protestantische Reformation), John Wesley (die Methodistenkirche) oder General Booth (die Heilsarmee), um nur einige zu erwähnen. Wir halten protestantische Werte aufrecht und erklären die „Errettung nur durch Christus“ sowie „nur die Bibel“ zur Basis unseres Glaubens.

Da wir in Hausgruppen organisiert sind, wählten wir den Namen „Assemblies”, um darauf hinzuweisen, daß wir viele Gruppen unter einer Verwaltung sind.

„International“ weist schließlich darauf hin, daß wir in etlichen Ländern vertreten sind, um den großen Auftrag zu erfüllen, das Licht des Evangeliums zu den verlorenen Schafen Israels zu bringen (MATTHÄUS 10:6) und ein Licht in der Welt zu sein.

DIE FLAMME
Die Flamme war das ursprüngliche Logo unserer Gemeinden, als der Grundstein dieser Arbeit in Christus gelegt wurde (siehe unter Wie alles anfing). Sie repräsentiert den Heiligen Geist, der die Jünger zu Pfingsten erfüllte (APOSTELGESCHICHTE, Kapitel 2): „Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt, wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeglichen unter ihnen.“

DAS SCHWERT
Das Schwert ist ein weiteres Symbol, das der Schrift entnommen wurde. Es steht für das Wort Gottes, welches „lebendig ist und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens“ (HEBRÄER 4:12). Die Bibel befiehlt den Christen, die Waffenrüstung Gottes anzulegen, zu der auch „das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes“ (EPHESER 6:17) gehört.

DIE POSAUNE
Die Posaune symbolisiert das Werk der Christen in dieser Welt – das Evangelium zu verkünden und Sünder vor dem kommenden Gericht über diese Welt zu warnen. „Blaset mit der Posaune zu Zion, rufet auf meinem heiligen Berge; erzittert, alle Einwohner im Lande! Denn der Tag des Herrn kommt und ist nahe“ (JOEL 2:1).

DER SCHILD
Das Logo hat die Form eines Schildes. Dieser symbolisiert Gottes Schutz für den Christen, der durch Glauben steht (RÖMER 11:20). Dieser „Schild des Glaubens, mit welchem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen“, ist auch Teil unserer geistlichen Waffenrüstung (EPHESER 6:16).

DIE ROTE FARBE
Rot symbolisiert das Blut Christi, das vor 2000 Jahren für unsere Sünden und Krankheiten am Kreuz von Golgatha vergossen wurde. Am Tag des Gerichts können nur diejenigen vor Gott bestehen, die „ihre Kleider gewaschen und sie weiß gemacht haben im Blut des Lammes“ (OFFENBARUNG 7:14, KJV). Denn Jesus sagte: „Das ist mein Blut des neuen Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden“ (MATTHÄUS 26:28).
 

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11. Haltet ihr den Sabbat ein? Wenn ja, an welchem Wochentag?

Gemäß der Lehre des Neuen Testaments (JOHANNES 20:26, APOSTELGESCHICHTE 2:42, APOSTELGESCHICHTE 20:7-8, 1. KORINTHER 16:2) kommen wir jeden Sonntag zusammen, um christliche Gemeinschaft zu haben – um Gott anzubeten, von Seinem Wort zu lernen und um das Abendmahl zu nehmen. Dem biblischen Muster folgend, versuchen wir diesen Tag auch von Arbeitsaktivitäten weitgehend frei zu halten. Wir erhalten zahlreiche Anfragen von Lesern, die sagen, dass Christen die Sabbatgesetze einzuhalten haben, und zwar am Samstag unserer heutigen Woche. Die Bibel macht deutlich, dass Christen nicht versuchen sollten, ihre Errettung durch Befolgung des alttestamentlichen Bundes zu erlangen (APOSTELGESCHICHTE 15:28-29, GALATER 5:2-4, GALATER 3:1-3, GALATER 4:10-11). Darüber hinaus ist die 7-Tage-Woche unseres modernen Sonnenkalenders keine direkte Fortführung der alttestamentlichen hebräischen Sabbatdatierung. Anders ausgedrückt, unser moderner „Samstag“ mag mit dem „siebten Tag“ oder Sabbattag des hebräischen Kalenders gar nicht übereinstimmen. Das biblische Gebot ist deutlich: „So soll euch nun niemand richten bezüglich Essen oder Trinken oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats;“ (KOLOSSER 2:16). Differenziertere Anworten zu diesem Thema finden sich in unserem Brief an einen Sabbathalter

12. Ist ein Zusammenschluss mit eurer Gemeinde möglich?

Obwohl wir derzeit keinerlei Partnerschaft oder finanzielle Hilfe anbieten können, steht unser Websitematerial jedem frei zur Verfügung, seien es Lehrartikel oder die Zeugnisse von unseren Mitgliedern. Wir möchten lediglich darum bitten, bei Gebrauch die Originalquelle anzugeben.

Wir sind eine kleine Pfingstgemeinde von recht informeller Struktur mit Schwerpunkt auf Errettung durch Buße, Taufe sowie dem Empfang des Heiligen Geistes mit dem Beweis des Zungenredens. Wir folgen dem Auftrag des Herrn das Evangelium zu predigen, derzeit vor allem in Europa, Australien und Nordamerika.

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