Gerettet aus einem Leben mit Drogen!
Ich bin Anja aus Hamburg und möchte euch mein Zeugnis erzählen.
Ich wurde Christ, als ich 15 Jahre alt war, aber sechs Monate später wandte ich mich wieder vom Herrn ab. Der Grund dafür war hauptsächlich die Verfolgung, die ich in der Schule erlebte. Dort geschahen viele Wunder - ein Mädchen war blind, und als ich für sie betete, wurde sie geheilt und konnte sehen. Aber deswegen, und weil ich das Evangelium predigte, wendeten sich die Lehrer und die Eltern von anderen Schülern gegen mich und drohten sogar, mich zu verklagen. Mir wurde verboten, zu predigen oder Evangeliumstraktate auszuhändigen. Ich konnte diesen Druck damals nicht aushalten, verlor schließlich meinen Glauben und verließ den Herrn. Das war eindeutig die falsche Entscheidung!
Kurz danach fing ich an, mich den „falschen Leuten" anzuschließen, und mein ganzes Leben ging bergab. Ich hatte Kontakt zu Satanisten, Homosexuellen und allen Arten von Drogenabhängigen, usw. Im Alter von 16 bis 20 Jahren nahm ich einfach jede Droge, die ich bekommen konnte: Marihuana, Speed, Kokain und LSD. Ich nahm oft zuviel und wußte nicht mehr, was Wirklichkeit war oder wo die Welt der Illusion und Fantasie anfing. Ich versuchte oft, davon wegzukommen, Drogen zu nehmen. Aber die Leute, mit denen ich zusammen war und die Furcht vor der Realität zogen mich zurück in die Drogenszene. Ich sah keinen Ausweg.
Einmal ging ich mit ein paar anderen Leuten zu einer spiritistischen Sitzung, obwohl ich wußte, daß das gefährlich war. Wir saßen um einen Tisch herum und ließen ein Glas rücken. Nach einer Weile fing einer der Jungs an, sich seltsam zu verhalten, und wir hörten mit der Sitzung auf. Der Junge, der die ganze Sache geleitet hatte, ging ins Nebenzimmer, und wir fanden ihn später total verkrampft und mit rollenden Augen in einem Stuhl. Er hatte eindeutig jegliche Kontrolle verloren. Einer der anderen Jungs schlug ihn, um ihn aufzuwecken, aber nichts funktionierte. Es wurde sogar noch schlimmer. Schließlich kam jemand in Panik zu mir und flehte mich an, zu Gott zu beten, da sie wußten, daß ich einen christlichen Hintergrund hatte. Ich ging zu dem Jungen, legte meine Hände auf ihn und befahl dem Geist, ihn zu verlassen. Plötzlich wurde ich von einer Kraft durch den Raum geschoben und war eine Zeitlang danach ziemlich schwach. Der Junge wurde jedoch im gleichen Moment ruhig und war danach völlig normal. Später sagte er, daß der Dämon ihm befohlen hatte, uns alle zu töten, und daß er einige Momente später damit begonnen hätte, wenn er nicht von diesem Geist befreit worden wäre!
Von diesem Tag an lebte ich in Furcht, und obwohl ich nicht aufhörte, Drogen zu nehmen, ging ich nie zu Bett, ohne eine Bibel unter meinem Kissen.
Als ich 20 Jahre alt war, konnte ich dieses verdorbene Leben nicht mehr aushalten. Ich erkannte, daß ich nicht mehr ich selbst war, ich hatte alle meine Freunde verloren und sah keinen Ausweg aus dieser Situation. Ich dachte daran, Selbstmord zu begehen, aber ich dachte, daß ich in die Bibel schauen müßte, bevor ich meinem Leben ein Ende setze. Dies sind die Schriften, die ich gefunden habe:
OFFENBARUNG 2:5 „Gedenke nun, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich bald über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte, wenn du nicht Buße tust.”
JESAJA 41:13 „Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand stärkt und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir!
”
Genau in diesem Moment fühlte ich mich plötzlich, als ob jemand einen Vorhang vor meinen Augen weggezogen hätte, und ich konnte klar sehen! Gott sprach zu mir durch diese Schriften und sagte mir, daß er mich liebt, trotz all der schrecklichen Dinge, die ich getan hatte. Ich wußte, daß dies meine letzte Chance war - jetzt oder nie! Schließlich ging ich zurück zu der Gemeinde, in der ich getauft wurde und wo ich den Heiligen Geist empfangen hatte. Ich bat Gott, mich von den Drogen zu retten und mir den Wunsch wegzunehmen, sie jemals wieder zu nehmen. Das Wunder geschah - es gab überhaupt keine Entzugserscheinungen, und seitdem ist meine Abhängigkeit völlig verschwunden. Gott hat mein ganzes Leben verändert!
Preis dem Herrn!
Anja

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