Gott hält mehr bereit als wir uns vorstellen können

Bosse - Göteborg, Schweden

Photo of  Bosse

 Meine Frau und ich hatten fast 2 Jahre lang in Schottland gelebt und wir planten, bis Anfang Oktober 2002 zurück nach Göteborg in Schweden zu gehen. Wir hatten dort vorher gewohnt und wollten jetzt zusammen mit einem Freund erneut eine christliche Hausgruppe ins Leben rufen. Während dieser Zeit arbeitete ich für eine internationale Firma, die mir anbot, mich nach Schweden zu versetzen, sofern das Geschäft dort floriere. Die Zeit verstrich jedoch und es gab keinerlei Anzeichen, daß wir so schnell nach Schweden gehen konnten, wie wir es uns wünschten. Ich bewarb mich daraufhin bei verschiedenen Firmen in Göteborg, und nach einigen Wochen des Suchens und Betens wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch in einem schwedischen Unternehmen eingeladen. Ich fuhr nach Schweden, ging zum Interview und bekam die Stelle. Der Job war sehr gut und entsprach fast genau dem, was ich studiert hatte.

Nach meiner Rückkehr nach Schottland übergab ich meinem Chef mein Kündigungsschreiben. Er war sehr enttäuscht darüber, gab aber zu, daß man da wohl nicht viel machen könne.

Danach hatte ich 2 Wochen Urlaub und als ich wieder anfing zu arbeiten, fragte mich ein Kollege, ob mich irgend etwas in der Firma halten könne. Ich sagte ihm, daß meine Frau und ich Ende September nach Göteborg gehen wollen, und daß ich bereits ein anderes Arbeitsangebot angenommen hatte. Mein Kollege erwiderte, er würde mit meinem Chef darüber sprechen. Am nächsten Tag rief mich mein Chef in sein Büro und fragte mich, ob es noch eine Möglichkeit gäbe, mich in seiner Firma zu behalten. Ich erzählte ihm unsere Pläne und auch, daß ich bereits eine andere Stelle hatte. Nachdem er dies gehört hatte, bot er mir eine beträchtliche Gehaltserhöhung an und fügte hinzu, daß wir nach Göteborg ziehen könnten, wann immer es uns gefallen würde; ich könnte zu Beginn von zu Hause aus arbeiten.

Zu diesem Zeitpunkt war ich nicht sicher, was ich sagen oder tun sollte, da ich bereits den Vertrag mit dem neuen Arbeitgeber unterzeichnet hatte. Nachdem ich gebetet und um viel Rat gefragt hatte, kontaktierte ich die neue Firma und erklärte, welches Angebot man mir gemacht hatte. Man sagte mir, daß man mich keinesfalls zwingen würde, den Vertrag einzuhalten und daß ich meinen Job frei auswählen könne. Zudem waren sie sehr daran interessiert, in Kontakt zu bleiben, besonders im Hinblick auf mögliche Unternehmensgründungen.

Ich ging zurück zu meinem Chef und nahm das Angebot an. Sowohl er als auch ich waren sehr glücklich über diese Lösung. Dies hieß für uns, daß wir am 1. Oktober nach Göteborg fahren konnten.

Meine Frau wurde ebenfalls mit einem Job gesegnet, sehr dicht an unserem jetzigen Zuhause gelegen. Der Herr segnete uns weiterhin, so daß wir im Dezember ein schönes Haus außerhalb Göteborgs kaufen konnten. 6 Monate vor unserer Abreise aus Schottland hätte ich mir dies alles nicht träumen lassen. Aber es war die Frucht des Vertrauens zu Gott und des Hörens auf Rat, die all dies Wirklichkeit werden ließ. In der Vergangenheit habe ich oft an den Verheißungen Gottes gezweifelt. Während meiner Zeit in Schottland lernte ich jedoch, zu vertrauen und zu gehorchen, - und in diesen großartigen Segnungen konnte man die Antwort des Herrn deutlich wiederfinden.

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