Gott offenbarte mir seine vollständige Errettungsbotschaft!

Bosse - Göteborg, Schweden

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Als ich ungefähr 18 war, hatten wir viele intellektuelle Diskussionen in meiner Schulklasse. In diesem Alter denken viele Jugendliche, daß sie wissen, wie man die Probleme dieser Welt löst! Einer meiner Klassenkameraden war Christ, und er lud mich ein, mit zu einer christlichen Schulgruppe zu kommen. Ich ging ein paar Mal mit, aber ich sah keinen Sinn darin, herumzusitzen und zu irgendeinem Gott zu beten. Ich blieb jedoch nach meiner Schulzeit mit meinem alten Klassenkameraden in Kontakt, und er gab mir ein paar Bücher zu lesen. Während meines Militärdienstes las ich ein Buch, das „Verlangen nach Heiligkeit” hieß, was mich wirklich zu der Ansicht brachte, daß die Bibel und der christliche Glaube etwas Besonderes beinhalten.

Etwa 2 Jahre später entschied ich mich auszuprobieren, ob Gebete zu Gott tatsächlich funktionieren. Zu meiner Überraschung traf ich bald darauf Leute, die meine Fragen, noch bevor ich sie gestellt hatte, anhand der Bibel beantworteten. Ich war sehr überrascht!!! Ich dachte, Gebet wäre nur etwas für alte Leute, die in die Kirche gehen, um ihren Frieden mit Gott zu machen, bevor sie sterben. Einige Zeit später fing ich an, mich als „Gläubigen” zu bezeichnen und schloß mich einer ortsansässigen Missionskirche an.

Eineinhalb Jahre später zog ich nach Göteborg, um zu studieren und fing an, mich nach einer Gemeinde umzusehen. Ich hatte jedoch keine Ahnung, wo ich hingehen könnte. Es gab so viele Kirchen, die fast das gleiche predigten, aber trotzdem waren sie unterschiedlich. Einige sagten, ich müßte getauft werden, um mich ihrer Kirche anzuschließen, andere sagten: „Komm einfach vorbei”. Nach einem Jahr in Göteborg machte mich dieses „Sprechen in Zungen” sehr neugierig, da ich einmal einen sehr ehrlichen und hilfsbereiten älteren Herrn getroffen hatte, der in Zungen sprach. Irgendwie verband ich die Zungen mit seinem Charakter, und es erweckte meine Neugier. Nach ein paar Monaten der Suche, und nachdem ich Gebet empfangen hatte, war ich eines Tages dabei, Gott zu loben und bemerkte, daß einige „merkwürdige” Worte aus meinem Mund kamen. Ich war mir nicht sicher, aber ich dachte, daß es „Zungen” sein könnten.

Nach dieser Erfahrung wurden zwei Dinge für mich sehr wichtig. Das erste war, jedem über die Bibel zu erzählen und darüber, daß sie gerettet werden müssen. Ich war sehr enthusiastisch, aber ich wußte nicht, wo ich die Leute hinschicken sollte, nachdem ich mit ihnen gesprochen hatte. Das zweite war, daß ich wußte, daß ich die Wahrheit über die Taufe herausfinden mußte. Ich ging zu verschiedenen Kirchen, und sie gaben mir Bücher und Traktate über die Taufe. Jede Kirche hatte jedoch ihre eigenen Ansichten zum Thema Taufe. Es machte einfach keinen Sinn, denn ich hatte eine Schrift gelesen, in der stand, daß da „ein Herr, ein Glaube, eine Taufe” (EPHESER 4:5) ist. Ich war so frustriert, daß ich schließlich zu Gott rief: „Danke, daß meine Eltern mich als Kind getauft haben. In Jesu Namen. Amen! Falls Du das jedoch anders haben möchtest, dann mußt Du mich in ein Taufbecken werfen.”

Ich dachte nicht länger darüber nach, aber zwei Wochen später passierte etwas sehr Interessantes, das mein Leben verändern sollte. Ich war in einem Second-Hand-Laden in Göteborg und schaute mir alte christliche Bücher an, als ich hörte, wie jemand deutsch sprach. Ich machte eine Bemerkung auf Deutsch: „Ach, das ist nur schwedische Literatur”, worauf der Mann antwortete: „Und das ist genau das, wonach ich suche.” Ich fing an, mich mit dem Mann und seinen Freunden zu unterhalten. Sie schienen sehr freundlich zu sein und glaubten offensichtlich an die Bibel. Sie luden mich zu sich nach Hause auf einen Kaffee und leckeren Blaubeerkuchen ein, und wir fingen an, uns über die Bibel zu unterhalten. Sie fragten mich, ob ich getauft bin, und ich sagte: „Ja, ich wurde als Kind getauft.” Sie antworteten: „Aha!”, nahmen ihre Bibeln heraus und zeigten mir ein paar Schriften über die Taufe. Das war etwas ganz anderes als das, was die anderen Kirchen getan hatten, die mir lieber ihre eigene Theologie erzählten, als einfach nur auf die Bibel zu verweisen. Ich glaubte, was sie sagten, und daß die Bibel real ist, und ich wußte, daß ich mich taufen lassen mußte. Der nächste Tag war ein Sonntag, und ich entschied mich, in eine Kirche zu gehen, in der man mir gesagt hatte, daß ich mich taufen lassen muß, um mich dieser Kirche anzuschließen. Nach dem Gottesdienst wollte ich mit dem Pastor sprechen, aber er war zu beschäftigt. Ich ging nach Hause und versuchte, den Jugendpastor anzurufen, erreichte aber nur den Anrufbeantworter. Ich wurde ziemlich ängstlich und frustriert und betete zu Gott um Hilfe. Fünfzehn Minuten später bekam ich einen Anruf von einem der beiden Jungs, die ich am Abend zuvor getroffen hatte. Er lud mich ein, mich mit den beiden wieder zu treffen, und ich sagte zu. Sie erzählten mir alles über die Geschichte ihrer Kirche, ihre Vision und die Notwendigkeit zu tun, was die Bibel sagt. Es war ein sehr interessanter Abend.

Am nächsten Tag lud ich die beiden Jungs zu mir nach Hause in mein kleines Studentenzimmer ein, und sie zeigten mir einen Video von ihrer Hauptversammlung in Cornwall, England, aus dem Jahr 1992. Ich war sehr aufgewühlt durch das, was ich sah: Die Bibel in Aktion; viel Freude, aber auch viel Tiefe; Heilungszeugnisse und vieles mehr. Wir unterhielten uns dann eine Weile, und sie sagten mir, daß ich der Bibel gehorchen müßte, wenn ich Gott nachfolgen wollte. Ich haßte das Wort „gehorchen” (ich war ein unabhängiger, selbstsüchtiger Student!). Zur gleichen Zeit wußte ich aber, daß sie recht hatten, und eine halbe Stunde später sagte ich zu ihnen: „Ok, ich will mich taufen lassen und ich möchte eurer Gemeinde beitreten!”. Später in dieser Nacht wurde ich in Pierres Badewanne getauft, und ein aufregendes Leben begann. Ich war kein einsamer, unabhängiger Gläubiger mehr, und Gott konnte anfangen, mich so zu benutzen, wie Er es wollte!

In der Nacht nach meiner Taufe passierte noch etwas. Ich machte eine Pause von meinen Studien und ging auf einen großen Hügel, von dem aus man einen fantastischen Überblick über Göteborg hat. Ich betete für die Stadt und dankte Gott dafür, daß er mein Gebet erhört hatte und mich in die Wahrheit über die Taufe geführt hatte. Plötzlich empfand ich eine unglaubliche Freude und Frieden und begann, kraftvoller und flüssiger als zuvor in Zungen zu beten. Es fühlte sich an, als ob es aus mir kam, nicht nur aus meinem Mund. Ich wußte, daß es darüber eine Schrift gab und fand sie: „Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, aus dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.” (JOHANNES 7:38). Ich bemerkte auch, daß ich davor schon gläubig gewesen war, aber daß ich erst jetzt vollständig gerettet war gemäß APOSTELGESCHICHTE 2:38: „…Tut Buße und ein jeglicher von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes.” Gepriesen sei der Herr – Er hat mich wahrhaftig auf wunderbare Weise in Seine Herde gezogen!!

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