Jonathans Heilungswunder!
Hallo, wir sind Christof und Monika aus Dresden und möchten euch gerne von unserem Sohn Jonathan und all dem erzählen, was wir durch die Gnade Gottes mit ihm erleben durften.
Schon während der Schwangerschaft stellten die Ärzte nach speziellen Untersuchungen fest, daß unser Baby eine Erkrankung mit dem Namen „Hypoplastisches Linksherzsyndrom” hat – wenn du mehr darüber wissen willst, kannst du uns gerne fragen! Der Arzt sagte, dies sei eine der schlimmsten Herzerkrankungen, die es gibt. Kinder, die mit diesem Syndrom diagnostiziert werden, sterben in den meisten Fällen bereits kurz nach der Geburt. Der Arzt sagte, daß uns nun drei verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl stünden: 1) Ein Schwangerschaftsabbruch, 2) das Kind nach der Geburt sterben zu lassen oder 3) es könnte operiert werden, was bedeuten würde, daß unser Kind in den kommenden Jahren wenigstens drei Operationen über sich ergehen lassen müsste. Alle diese Operationen seien höchst riskant, ganz besonders die erste, und das Kind könnte daran sterben. Die Operationen würden es nicht heilen, aber sie würden es ermöglichen, ein paar Jahre länger zu leben. Es würde immer chronisch krank sein, aber es könnte leben.
Das waren keine guten Nachrichten. Wir brachten unsere Gedanken und Ängste vor Gott und informierten unsere Gemeinde darüber. Daraufhin beteten alle im Namen Jesu für ein schöpferisches Wunder. Andernfalls würden wir uns für die Operationen entscheiden.
Jemand sagte mir, ich sollte doch das Buch „Das Wunder ist in deinem Munde” lesen. Es beinhaltet die Geschichte von einem schwerkranken Kind und motivierte mich sehr. Ich las darin: „Du mußt Verheißungen für dich finden, sie vor Gott bringen, und Er wird Sein Wort erfüllen“. Ich faßte alle Verheißungen aus der Bibel zusammen. Manche davon wurden mir von anderen gegeben, in Briefen, die ich erhielt und weitere, die Gott mir zu verschiedenen Zeiten gezeigt hatte. Die Schriften (manche waren sich sehr ähnlich) erinnerten mich an einen Kreis. Eine Schrift leitete zur nächsten und sie ergänzten sich in einzigartiger Weise. Während der Schwangerschaft half uns der Herr und Er war wirklich unsere Stärke wie Er in PSALM 68:21 sagt: „Wir haben einen Gott, der da hilft, und den HERRN Herrn, der vom Tode errettet”
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Nach der Geburt unseres Sohnes Jonathan sagten die Ärzte, daß sein Zustand stabil sei. An seinem siebten Lebenstag hatte er seine erste Operation. In der Regel sterben 50% der Babies nach dieser Operation, weil der Körper es nicht verträgt. Während dieser Zeit war die ganze Gemeinde im Gebet für ihn, ebenso während der anderen Operationen, und wann auch immer sich Schwierigkeiten ergaben. Der Herr beschützte ihn bei dieser Operation. Er hatte nur wenige Komplikationen, und die meisten davon waren nicht besonders schwierig. Wann immer sie auftraten, beteten wir. Und der Herr antwortete und zeigte uns, daß Er Herr über alles ist – zum Beispiel, als Jonathan eine Pneumothorax entwickelte. Die Ärzte waren erstaunt, daß Jonathan immer noch in gutem Zustand war. Sie mußten nur die künstliche Beatmung verstärken. Innerhalb von nur 24 Stunden – eine Zeit von intensivem Gebet – verschwand die Pneumothorax komplett. Der Arzt sagte uns, daß andere Kinder mit dieser Komplikation sich innerhalb kurzer Zeit in einem sehr kritischen Zustand befinden. Eine Woche nach Jonathans Operation wurde ein anderes Kind, das mit demselben Syndrom diagnostiziert worden war, ebenfalls operiert und starb kurz danach. Das war eine traurige Zeit, auch sehr ernüchternd, und wieder einmal wurde mir bewußt, daß alles Leben von Gott kommt, gegeben durch Seine Gnade.
Als Jonathan etwa drei Wochen alt war, durften wir das Krankenhaus verlassen. Er entwickelte sich gut. Die Ärzte waren erstaunt, wie gut seine Gesundheit war, körperlich und geistig, sogar als er noch auf der Intensivstation war. All dies ist nicht normal für Kinder mit solch schweren Herzerkrankungen.
Als er etwa vier Monate alt war, mußte er zum zweiten Mal operiert werden. Die Operation verlief gut, er erholte sich davon und benötigte nur ab und zu etwas Sauerstoff zur Unterstützung. Später hat er niemals wieder zusätzlichen Sauerstoff benötigt. Die Ärzte konnten nicht erklären, warum das so war. Sie sagten, wenn es so bliebe und er auch sonst wohlauf sei, dann könnte man uns aus dem Krankenhaus entlassen, mit einer Sauerstoff Flasche, Sauerstoffmaske und einem kleinen Gerät, mit dem wir immer den Sauerstoffgehalt in seinem Blut testen können. Zuerst war das ein kleiner Schock für mich. Ich durchsuchte die Schriften, die ich zusammengeschrieben hatte, so daß Gott mir Glauben geben konnte. Wir alle beteten, daß Gott Sich manifestieren würde. Immer wenn mich jemand fragte, wie es Jonathan ging, sagte ich – mit Glauben an Gottes Wort – daß er ohne die Sauerstoffgeräte nach Hause kommen würde. Eine Nachsorge-Untersuchung bestätigte, daß Jonathans Herz gut und ohne Probleme arbeitete. Am nächsten Tag stieg der Sauerstoffgehalt in seinem Blut plötzlich auf 88% an und blieb auch so. Einige Tage später verließen wir das Krankenhaus, der Sauerstoffgehalt war immer noch so hoch, obwohl er vor der Operation so niedrig gewesen war. Daher hatten die Ärzte gesagt, es sei unwahrscheinlich, daß er die gewünschte Sättigungsstufe erreichen würde (85-90%). In dem Jahr nach dieser Operation hatte er eine Sauerstoffsättigung von 90%.
Im Alter von drei Jahren wurde er zum dritten Mal operiert, was auch gut verlief, aber nicht einfach war. Danach hatte er eine Zwerchfell-Lähmung, bekam fast eine Lungenentzündung und hatte einige Pleuraergüsse. Der Herr hatte ihn jedoch nicht vergessen oder verlassen! Zum Beispiel brauchte er die übliche Behandlung mit Schmerzmitteln nicht, nachdem er Gebet empfangen hatte. Vorher war das noch notwendig gewesen.
Nach sechs Wochen konnte er das Krankenhaus verlassen und erholte sich zusehends. Immer wieder sahen wir, wie Gott die Gebete für Jonathan beantwortete und Wunder vollbrachte. Sein Wort war immer für uns da, um uns Glauben zu geben.
Zur Zeit habe ich fast zwei Seiten voller Schriften, die uns während der ganzen Zeit geholfen haben. Gott hat Sein Wort für uns lebendig gemacht, um uns Kraft und Glauben zu geben. Wir preisen den Herrn für all SEINE Liebe uns gegenüber, und DANKE AN EUCH ALLE für eure Gebete und daß ihr uns beisteht.
Zur Zeit sind wir wieder im Krankenhaus und vertrauen auf unseren Gott. Er ist der Schöpfer und gibt alles Leben. Er wird ein neues Herz in unserem Sohn erschaffen.

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